Was beachten beim Kauf von High Heels

Was ist beim Kauf von High Heels zu beachten?

Kaum eine Frau kommt ohne sie aus: Die Rede ist natürlich von den High Heels. Nicht jeder hohe Schuh ist aber automatisch auch gleich ein High Heel. Zu den High Heels gehören Damenschuhe, wenn sie einen Absatz von mindestens zehn Zentimetern besitzen. Auch wenn die hohen Hacken optisch einiges hermachen, das Laufen darauf will gelernt sein. Ein wackeliger und ungelenker Gang wirkt alles andere als sexy und verfehlt damit auch die Wirkung der High Heels. Zwar kann das Laufen auf Absätzen mit etwas Übung perfektioniert werden. Doch liegt es oftmals gar nicht an der falschen Technik, sondern vielmehr am falschen Schuh. Erfahre hier, was Du beim Kauf von High Heels unbedingt beachten solltest.

Grundsätzlich für alle Frauen geeignet

High Heels sind grundsätzlich etwas, das jede Frau tragen kann. Ob nun kleine Frauen unter 1,60 Meter Körpergröße oder besonders große Frauen mit 1,80 Meter oder mehr, für alle sind High Heels geeignet. Das Wichtigste dabei ist vor allem, dass Du selbstbewusst bist und es Dir nichts ausmacht, von Deinen Mitmenschen wahrgenommen zu werden. Was Du dabei allerdings beachten solltest, ist der Absatz. Denn nicht jeder Absatz eignet sich für jede Frau. Dabei geht es aber weniger um die Absatzhöhe denn um die Breite. Zierliche Frauen machen mit einem schmalen Absatz gewiss eine gute Figur. Bei kräftigeren Frauen hingegen wirken sie etwas unvorteilhaft, weshalb Du bei etwas mehr Körpergewicht besser zu einem breiteren Absatz greifen solltest.

Spieglein, Spieglein an der Wand, …

Wenn Du Dir nicht so recht sicher bist, ob die Höhe des Absatzes Deiner High Heels zu Dir passt, gibt es einen ganz einfachen Trick. Du nimmst einfach einen körpergroßen Spiegel, stellst diesen auf den Boden und gehst etwa 10 bis 15 Schritte auf diesen zu. Währenddessen betrachtest Du Deine Körperhaltung und Deinen Gang. Solltest Du leicht schwanken, sind etwas niedrigere Absätze vielleicht die bessere Alternative.

Du solltest aber noch etwas ausprobieren. Stelle Dich vor den Spiegel, drehe Dich zur Seite und achte darauf, ob Du dabei ins Schwanken kommst, oder ob Du diese Bewegung tadellos beherrschst. Auf keinen Fall sollte sich Dein Oberkörper nach vorne neigen – auch nicht nur leicht. Wirf ruhig auch mal einen Blick auf Deine Waden, wenn Du ohnehin schon seitlich zum Spiegel stehst. Sobald sie nicht mehr sexy aussehen, sondern vielmehr kantig wirken, solltest Du ebenfalls zu niedrigeren Absätzen greifen.

High Heels in der Schwangerschaft

Hin und wieder hört man, dass Frauen während der Schwangerschaft keine High Heels tragen sollten. Doch gibt es genau genommen keinen Grund, weshalb Schwangere auf das Tragen von High Heels verzichten sollten. Zwar haben Schwangere sicherlich das eine oder andere Kilogramm Körpergewicht mehr, das sie zu tragen haben. Doch spielt das Körpergewicht beim Tragen von High Heels überhaupt keine Rolle. Vielmehr solltest Du darauf achten, dass Dir Deine neuen High Heels einen sicheren Stand bieten. Zu schmale Absätze, etwa ein Pfennigabsatz, solltest Du daher besser meiden, wenn Du gerade schwanger bist. Einige Schuhe können schon von alleine nicht stabil stehen und fallen bereits bei der kleinsten Erschütterung um. Wie soll das dann also erst werden, wenn Du darin läufst? Ein Sturz würde Deinem Nachwuchs sicherlich nicht sonderlich gut tun.

Neben einem stabilen Stand solltest Du aber auch darauf achten, dass die Innensohle der High Heels nicht zu glatt ist. Schnell kann es sonst richtig rutschig werden und Dein Fuß wird durch Dein Gewicht zu sehr in die Spitze des Schuhs gequetscht. Achte deshalb unbedingt auf eine gute Passform und ein vorhandenes Fußbett. So kannst Du ganz leicht möglichen Gefahren für Dich und insbesondere für Dein Kind vorbeugen.

Schaden High Heels der Gesundheit?

Immer wieder heißt es, High Heels seien ungesund und würden nur den Füßen schaden und in der Tat ist es auch so, dass das Tragen von High Heels unter Umständen nicht ganz ungefährlich ist. Wenn Du dauerhaft High Heels trägst, deren Absatz mindestens fünf Zentimeter hoch ist, kann sich mit der Zeit die Wadenmuskulatur zurückbilden und verkürzen. Irgendwann kann dann mitunter das Knie nicht mehr vollständig durchgestreckt werden, woraufhin sogar die Hüftbeuge verkürzt wird. Die Folge sind etwa Schmerzen im Lendenwirbelbereich oder ein Hohlkreuz.

Doch nicht nur verkürzte Muskeln sind möglich. Durch das stetige Gewicht, das auf den Fußzehen lastet, da der Fuß dauerhaft in die Schuhspitze gedrückt wird, können sich die Zehen entsprechend verformen, was allgemeinhin Hammerzehen genannt wird. Aber auch ein Spreiz- oder Hohlfuß sowie eine Ballenzehe sind durchaus möglich.

Alles in allem kannst Du diesen gesundheitlichen Beeinträchtigungen aber effektiv vorbeugen. High Heels solltest Du idealerweise immer nur dann tragen, wenn es sich auch tatsächlich ergibt. Bei einem Stadtbummel beispielsweise solltest Du besser auf ein Zweitpaar Turnschuhe setzen. Achte unbedingt darauf, regelmäßig Deine Muskeln zu dehnen und zu stärken. Hierfür gibt es beispielsweise auch spezielle Fußgymnastik-Übungen. Auch ein tägliches Barfußgehen kann bereits helfen.

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